Schelling Process Engineering GmbH wurde gegründet durch Thomas Schelling. Er hat ein Diplom als Maschineningenieur mit Ausbildung in Verfahrenstechnik, was einem Master of Science ETH entspricht. Mit der Arbeit in verschiedenen Firmen von der Forschung über Engineering bis hin zu Projekt- und Produktmanagement hat Thomas langjährige Erfahrung um verfahrenstechnische Aufgaben als Ganzes zu lösen.

Aufgaben, für die es keine etablierte Standardlösungen gibt, sind  besonders interessant. Dabei steht der Fokus auf einfachen, energieoptimierten Lösungen, mit hochwertigen Komponenten, die einfach zu bedienen und warten sind um langfristig optimale Wirschaftlichkeit zu erreichen.

“On a given day, a given circumstance, you think you have a limit. And you then go for this limit and you touch this limit, and you think, ‚Okay, this is the limit‘. And so you touch this limit, something happens and you suddenly can go a little bit further. With your mind power, your determination, your instinct, and the experience as well, you can fly very high.”
 Ayrton Senna

Die Katadyn Group stellt Produkte her für Outdoor, Reisen und Caravaning sowie mobile Entsalzungsanlagen für Boote, Yachten und landbasierte Anlagen.

 

Thomas war als Produktmanager und Entwicklungsingenieur verantwortlich für die portablen Wasserfilter und Kleinentsaltungsanlagen sowie für Second und Third-Level Support dieser Produkte.

In der Zeit wurde auch das neue Produktionsgebäude gebaut und Thomas war massbebend an der Inbetriebnahme des neuen Brennofens mit vorgeschalteter Trocknung der keramischen Filter beteiligt sowie der Inbetriebnahme der neuen Anlage zur Herstellung gefalteter Filtermedien. Im Bereich der Entsalzer hat Thomas ein Umbauset entwickelt, mit dem der Antrieb unterwegs mit einfachen Mitteln repariert werden kann.

 

©Katadyn, PowerSurvivor 40E
©Katadyn, Keramik-Filterelement
©Katadyn, Gravity Filterelement

Mecan Ecosystems hat kompakte Biodieselanlagen hergestellt. Der Fokus lag auf der Verwertung von gebrauchtem Frittieröl und Abfallfetten aus Schlachthöfen oder auch von Landwirtschaftlichen Betrieben, die den Treibstoff für den Eigenbedarf aus eigenen Mittel hestellen wollen.

Neben der Verbesserung der bestehenden Anlagen hat Thomas auch eine kontinuierliche Anlage im Labormassstab entwickelt, die den Prozess noch einfacher und kompakter gestaltet hat. Wegen der zunehmenden Inakzeptanz des Biodiesel, ungeachtet der Herkunft der Rohstoffe und dem generellen Vorwurf der Lebensmittelkonkurenzierung, wurde die Anlage nicht mehr weiter entwickelt.

Kontinuierliche Umesterung
©Mecan, BDA 600 Kompakt-Biodieselanlage

Ozon ist ein starkes Oxidationsmittel, das zur Desinfektion und zur Entfernung von Eisen, Mangan und Geschmacks- und Geruchststoffen in der Wasseraufbereitung eingesetzt wird. Bei der Zellstoffbleichung (Papierherstellung) wird es neben Wasserstoffperoxid zur Bleichung im chlorfreien Prozess eingesetzt.

Thomas war als Verfahrensingenieur tätig. Seine Arbeit umfasste die Erstellung der Fliessbilder, Spezifikation der Anlagekomponenten, Koordination und Überwachung der Aufstellungsplanung bis hin zur Montageüberwachung und Inbetriebnahme.

 

© Ozonia, Ozfil

In der Gruppe Hochtemperatur-Solarchemie war Thomas beteiligt an der Entwicklung und Tests von Pulverwolkenreaktoren mit integrierter Wärmerückgewinnung. Die Pulverwolken aus Metalloxiden werden hochkontrierter Sonnenstrahlung ausgesetzt und es werden im Zentrum Temperaturen von über 2000 K erreicht um die Metalloxide zu reduzieren und damit die Wärme chemisch zu speichern.

Neben der Reduktion von Metalloxiden wurde auch die Kalzinierung in solchen Reaktoren untersucht. Dabei hat sich gezeigt, dass durch die solarunterstützte Kalzinierung von Zementrohmehl der Einsatz von fossilen Brennstoffen in der Zementherstellung deutlich reduziert werden könnte. Nach anfänglich grossem Interesse aus der Industrie konnte leider doch nicht genügend finalzielle Mittel beschafft werden für ein entsprechendes Projekt.

 

© PSI, Solarofen
Menü schließen